20 Jahre "Made in Hanau"

Datum: 
Sonntag, 11. Mai 2014 ( ) bis Sonntag, 7. September 2014 ( )
Ringe aus 20 Jahren

Made in Hanau leistet seit zwanzig Jahren einen wichtigen Beitrag für die Anerkennung und Wertschätzung des Avantgardeschmucks. Mittlerweile gehört die Galerie und Werkstattgemeinschaft zu den bekanntesten Adressen für modernen Schmuck im Rhein-Main-Gebiet. Vom schlichten Goldring bis zum tibetischen Reisealtar: Die Ausstellung präsentiert Schmuck, Gerät und Bilder aus zwei Jahrzehnten von 36 Künstlerinnen und Künstlern, die Mitglied von Made in Hanau waren oder sind. Unter ihnen sind zwei Künstler, die heute wieder in Chile bzw. Kolumbien leben.

1994 unter dem Namen Apart von Goldschmiedeschülerinnen der Staatlichen Zeichenakademie Hanau gegründet, firmiert die Gemeinschaft seit 1997 unter dem Namen Made in Hanau. Ihr Angebot richtet sich seit Beginn sowohl an klassisch orientierte als auch an experimentierfreudige Kundinnen und Kunden. Die Individualität eines jeden Mitglieds spiegelt sich in den jeweiligen Schmuckstücken und Gebrauchsgegenständen wider, die alle selbst entworfen und handgearbeitet sind. Im Vordergrund stehen das Unikat und die Kleinserie. Dank der vielseitigen Ausbildungsschwerpunkte können auch ausgefallene Techniken wie Damaszenerstahl, Email oder Ziselieren angeboten werden. Auch spezielle Kundenwünsche berücksichtigt das Team gern.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich das Schaffensspektrum der Mitglieder fortwährend verändert und erweitert. Viele eröffneten nach einigen Jahren eigene Galerien. Zur jetzigen Gemeinschaft gehören Michael Pfister (seit 1996), Martin Steinhorst (seit 1997), Elke Schmid (seit 2004), Rosa Mauro (seit 2008), Christine Schönau (seit 2008), Sibylle Thielmann (seit 2009), Eva Suba (seit 2010) und David Bock (seit 2012). Ihre Arbeiten sind für Menschen gefertigt, die handgearbeiteten Schmuck  wertschätzen und den erlesenen Stücken einen gebührenden Platz am Hals, am Revers oder an der Hand gewähren.