Unikate – Schmuck Pforzheimer Gestalter

Datum: 
Donnerstag, 18. Januar 2018 ( ) bis Sonntag, 18. März 2018 ( )


Die Goldstadt Pforzheim feierte 2017 ihren 250. Geburtstag, die Firma Schütt, seit 1890 in Pforzheim ansässig, feierte das 50jährige Bestehen der Edelsteinausstellung Schütt. Dieses Doppeljubiläum war für die Edelstein- und Schmuckfirma Anlass, zu einem außergewöhnlichen Ausstellungskonzept einzuladen. Junge und etablierte Schmuckkünstler, die in enger Beziehung zu Pforzheim stehen, wurden aufgefordert, sich an der Ausstellung zu beteiligen. 18 Goldschmiede, Designer und Künstler kamen im November 2016 der Einladung nach und wählten aus dem reichen Sortiment von Schütt „ihren“ Edelstein aus, den sie bis März 2017 in die Gestaltung eines Schmuckstücks miteinbezogen.

Das Ausstellungsprojekt unikate machte das Potenzial der gegenwärtigen Schmuckgestalter aus Pforzheim in der Öffentlichkeit sichtbar. Die Förderung der lokalen Gestalter war der Fa. Schütt ein großes Anliegen, deshalb wurde am Ende der Ausstellung (Mai – Dezember 2017) der unikate-Preis verliehen. Die Besucher der Ausstellung entschieden, welches Werk ihnen am besten gefiel und bestimmen auf diese Weise, welcher Gestalter seinen Edelstein sein Eigen nennen durfte. Die Fa. Schütt hat darüber hinaus ein Unikat für ihre eigene Sammlung angekauft.  

Der unikat-Preis geht an den aus Vietnam stammenden, in Pforzheim lebenden Künstler Sam Tho Duong für seinen Halsschmuck Spinell-Look, in dem er einen synthetischen Spinell verarbeitete.

Der Ankauf ging an Ute Eitzenhöfer, die in Pforzheim studierte und heute als Professorin in Idar-Oberstein lehrt. In ihrer Brosche ist ein historischer Aquamarin verarbeitet, der beim Bombenangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 im Tresor de Fa. Schütt aufgrund der Hitzeeinwirkung gespalten wurde. Das Schmuckstück wird nach dem Ausstellungszeitraum als unverkäufliches Exponat in die Dauerausstellung aufgenommen.

www.unikate-pforzheim.de